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Joggen bei kalten Temperaturen

05:42, 10.12.2019

Dusan Petkovic/Shutterstock.com

Kälte, Nässe und Glätte sind für viele Grund genug, es sich häufiger auf der Couch bequem zu machen anstatt Sport zu treiben. Doch mit der richtigen Vorbereitung kommen Hobbyläufer auch im Winter auf ihre Kosten.

Nicht von null auf hundert loslaufen!

Laufen ist gesund – gerade im Winter! Wenn man sich auch bei ungemütlichem Wetter sportlich betätigt, stärkt dies nicht nur das Herz-Kreislauf- und Immunsystem, sondern kurbelt auch die Produktion des Gute-Laune-Hormons Serotonin an, was einer möglichen Winterdepression vorbeugt.
Wer bei kalten Temperaturen joggen geht, sollte seinem Körper mehr Zeit zum Hochfahren geben. Sorgfältiges Dehnen vorab verhindert Zerrungen und Muskelverhärtungen. Erst nach etwa zehn Minuten lockerem Warmlaufen sollten Sportler in das gewünschte Trainingstempo übergehen. Damit der Körper nicht auskühlt, empfiehlt sich der „Zwiebel-Look“ mit mehreren dünnen Kleidungsschichten. Da ein Großteil der Wärme über den Kopf abgegeben wird, ist es sinnvoll, beim Laufen eine Mütze oder ein Stirnband zu tragen.

Beim Joggen für gute Sichtverhältnisse sorgen

Besonders wichtig in der dunklen Jahreszeit ist das Sehen und Gesehenwerden. Wer sich an übersichtliche – am besten beleuchtete – Strecken hält und Schuhe mit rutschfestem Profil trägt, beugt möglichen Stürzen vor. Hindernisse auf der Strecke lassen sich bei Dunkelheit mit einer Lauflampe für Stirn oder Brust besser erkennen. Damit man nicht selbst zum Hindernis für andere Verkehrsteilnehmer wird, empfiehlt es sich, in heller, reflektierender Kleidung zu laufen.

Quelle: KKH

Eigene Brille für den Arbeitsplatz?

05:43, 09.12.2019

Roman Samborskyi/Shutterstock.com

In den meisten Berufen ist die Arbeit am Bildschirm nicht mehr wegzudenken. Doch was viele Brillenträger nicht wissen: Die ständigen Blickwechsel von Tastatur zu Bildschirm belasten die Augen stark, wenn Fehlsichtigkeiten nicht optimal ausgeglichen werden. Mit speziellen Bildschirmbrillen lässt sich der Stress für die Augen reduzieren.

Der Unterschied zur „normalen“ Brille

Wer am Arbeitsplatz unter Kopf- und Nackenschmerzen leidet, sollte über eine Zweitbrille nachdenken. Eine nicht-optimal eingestellte Brille führt nämlich häufig zu einer unnatürlichen Körperhaltung, weil Betroffene versuchen über Ausgleichsbewegungen Schrift und Grafiken auf dem Monitor zu erkennen. Besonders für Alterssichitge sind diese ständigen Blickwechsel belastend. Deshalb ist es wichtig, Arbeitsplatz und Brille genau aufeinander abzustimmen.

Eine „normale“ Gleitsichtbrille z. B. ist auf Alltagssituationen ausgerichtet. Dazu gehören das Lesen in der Zeitung und das Scharfstellen in die Ferne beim Autofahren. Doch die Distanz zu einer Zeitung beträgt lediglich 30 bis 45 cm, der Abstand zum Bildschirm jedoch 60 bis 80 Zentimeter. Zudem nutzen viele Brillenträger 2 Bildschirme gleichzeitig und haben noch dazu Tastatur, Schreibutensilien und weitere Eingabe- und Lesegeräte im Blick. All diese Faktoren werden bei einer Standardgleitsichtbrille nicht mitberücksichtigt. Es lohnt sich also häufig, eine Alltags- und eine extra angefertigte Bildschirmbrille miteinander zu kombinieren.

Bildschirmbrillen im Vergleich

Bei der Entscheidung für das richtige Bildschirmbrillen-Modell sollte man mehrere Faktoren berücksichtigen:

Bildschirm-Einstärkenbrille

  • Vorteile: Eine Einstärkenbrille erlaubt ein deutliches, klares Sehen zum Monitor an jeder Stelle des Glases.
  • Nachteile: In allen anderen Entfernungen bleibt das Bild unscharf und ein Brillenwechsel ist notwendig.
  • Anwendung: Einstärkenbrillen eignen sich für stark Alterssichtige, wenn sie überwiegend am Monitor arbeiten und nur selten in anderen Unterlagen lesen. Ebenfalls können Betroffene mit geringer Alterssichtigkeit eine Einstärkenbrille für die Computerarbeit nutzen, wenn sie Sehbeschwerden am Bildschirm entwickeln.

Bildschirm-Zweistärkenbrille

  • Vorteile: Mit einer Zweistärkenbrille gibt es keine Unschärfen im direkten Bereich des Arbeitsplatzes, egal ob Unterlagen auf dem Tisch oder der Monitor betrachtet wird.
  • Nachteile: In die Ferne sehen Betroffene weiterhin undeutlich. Zudem sind Stufen zwischen beiden Glasstärken sichtbar.
  • Anwendung: Zweistärkenbrillen eignen sich für Alterssichtige, die Gleitsichtbrillen nicht vertragen oder überwiegend am Arbeitsplatz bleiben, so dass der Blick in die Ferne nur selten nötig ist.

Bildschirm-Gleitsichtbrille

  • Vorteile: Gleitsichtbrillen erlauben ein deutliches Sehen im Bereich zwischen 40 Zentimetern und 4 Metern.
  • Nachteile: Ab einer Entfernung von etwa 4 Metern wird das Bild unscharf.
  • Anwendung: Alterssichtige profitieren von einer Gleitsichtbrille, wenn beispielsweise ein häufiger Wechsel zwischen Bildschirmarbeit und Kommunikation mit Kollegen stattfindet und somit alles innerhalb eines begrenzten Raumes scharf gesehen werden soll.

Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Kluge Gehirne sind besser vernetzt

05:36, 06.12.2019

NicoElNino/Shutterstock.com

Intelligente Menschen sind offenbar besonders gut darin, bedeutsame Informationen schnell zu verarbeiten und gleichzeitig unwichtige Reize auszublenden. Das zeigt eine neue Hirnstudie.

Einzelne Hirnareale sind unwichtiger als deren Vernetzung untereinander

Kaum eine persönliche Eigenschaft ist so entscheidend für den Erfolg im Leben wie die Intelligenz. Doch was unterscheidet besonders intelligente von weniger intelligenten Menschen? Ein Forscherteam der Goethe-Universität Frankfurt meint: Intelligent ist, wer wichtige Informationen besonders schnell und effizient verarbeitet und sich dabei nicht von unwichtigen Informationen stören lässt.
Während bisherige Forschungsansätze Intelligenz-Unterschiede mit Unterschieden in einzelnen Hirnregionen erklärten, gehen die Frankfurter Forscher davon aus, dass die Vernetzung verschiedener Hirnregionen entscheidender ist. In ihrer Studie zeigten sie, dass bei intelligenten Menschen bestimmte Hirnregionen besonders eng vernetzt sind und dadurch schneller und effizienter untereinander kommunizieren. Gleichzeitig sind andere Regionen stark von diesen Netzwerken abgekoppelt – wodurch sie deren Kommunikation nicht durch irrelevante Informationen stören.

Netzwerke im Gehirn lassen sich formen und neu bilden

Das heißt aber keineswegs, dass Intelligenz in Stein gemeißelt ist. Studienleiterin Ulrike Basten betont, dass sich Netzwerke auch formen und neu bilden lassen: „Es ist möglich, dass manche Menschen aufgrund einer biologischen Veranlagung Hirnnetzwerke ausbilden, die intelligente Leistungen wahrscheinlicher machen. Genauso gut kann sich aber umgekehrt der häufigere Gebrauch des Gehirns für intelligentere Leistungen positiv auf die Ausformung der Netzwerke im Gehirn auswirken. Bei allem, was wir über den Einfluss von Anlage und Umwelt auf die Intelligenz wissen, erscheint ein Wechselspiel beider Prozesse am wahrscheinlichsten.“

Quelle: Goethe-Universität Frankfurt

Stanzen stört die Erektion nicht

05:42, 05.12.2019

Pikselstock/Shutterstock.com

Beim Verdacht auf einen Prostatakrebs steht die Probebiopsie an. Dabei ist nicht nur die Gewebeentnahme selbst unangenehm für den Patienten. Viele Männer fürchten auch, dass der Eingriff ihrer Erektionsfähigkeit schadet. Eine aktuelle Studie gibt jetzt Entwarnung.

Mit der Stanze durch Darm oder Damm

Bei einer Prostatabiopsie entnimmt der Arzt mit einer Art Stanze Gewebezylinder aus der Vorsteherdrüse. Je nach Zugang unterscheidet man zwei Verfahren: Bei der transrektalen Prostatastanzbiopsie geschieht das über den Mastdarm, bei der seltener durchgeführten perinealen Prostatabiopsie über den Damm.

Doch nicht nur die Vorstellung vom Eingriff selbst macht Männern zu schaffen. Immer wieder taucht die Frage auf, ob eine Stanzbiopsie womöglich die erektile Potenz beeinträchtigt. Dieser weit verbreiteten Sorge ist jetzt eine spanische Arbeitsgruppe in einer Studie nachgegangen.

Entwarnung in puncto Erektion

Dazu untersuchten sie bei 135 Patienten, die sich einer Prostatabiopsie unterziehen mussten, vor und nach dem Eingriff die Erektionsfähigkeit. Von den Männern hatten vor der Biopsie 21% eine normale Erektion, 40% eine leichte, 36% eine moderate und 3 % eine schwere Erektionsstörung. 3 und 6 Monate nach dem Eingriff wurden die Männer erneut untersucht, mit nahezu gleichen Ergebnissen: 29 bzw. 30% hatten keine Erektionsprobleme, 38% bzw. 34% eine leichte, 27% bzw. 28% eine moderate und 3 bzw. 6% eine schwere Erektionsstörung.

Die Ergebnisse blieben auch bei Berücksichtigung der Art des Verfahrens konstant. Egal ob über den Damm oder den Mastdarm durchgeführt und unabhängig von der Anzahl der ausgestanzten Gewebeproben – Auswirkungen auf die Erektion sind durch die Prostatabiopsie nicht zu erwarten, lautet das Fazit der Forscher.

Quelle: Ärztezeitung

Vom Fieberkrampf zur Epilepsie?

05:44, 04.12.2019

Roman Zaiets/Shutterstock.com

Fieberkrämpfe bei Kleinkindern sehen zwar bedrohlich aus, sind jedoch meist harmlos. Bisher ging man davon aus, dass sie auch langfristig keine Folge haben. Diese Einschätzung gerät nun ins Wanken: Einer neuen Studie zufolge begünstigen wiederholte Fieberkrämpfe die Entwicklung einer Epilepsie.

Im Schulalter ist der Spuk meist vorbei

Fieberkrämpfe sind bei Kleinkindern gar nicht selten und in den meisten Fällen harmlos. Bis zu 5% der Kinder von 3 Monaten bis 5 Jahren trifft solch ein „Fieberanfall“ zumindest einmal im Leben, bei einigen kommen sie sogar wiederholt vor. Sie beruhen auf einer Veranlagung des kindlichen Gehirns, auf Fieber mit Krämpfen zu reagieren, was sich aber bis zum Schulalter in der Regel von selbst verliert.

Bisher ging man davon aus, dass solche Fieberkrämpfe keine Auswirkungen auf das Gehirn haben. Dänische Forscher haben aber nun gezielt nach Folgen solcher Fieberkrämpfe gesucht und dafür die Daten von mehr als 200 000 zwischen 1977 und 2011 geborenen Kindern ausgewertet. 3,6% der Kinder hatten in diesem Zeitraum mindestens einen Fieberkrampf, Jungen etwas häufiger als Mädchen.

Epilepsierisiko um knapp 16% erhöht

Die Forscher errechneten zunächst die kurzfristigen Folgen: Mit jedem Fieberkrampf, den ein Kind durchmachte, erhöhte sich das Risiko für einen weiteren. Nach dem ersten Fieberkrampf lag das Risiko bei gut 22%, nach dem dritten schon bei 43%.

Auch langfristig hatten Fieberkrämpfe Auswirkungen, allerdings nur bei wiederholten Anfällen. So stieg die Wahrscheinlichkeit, eine Epilepsie zu entwickeln, nach dem dritten Fieberkrampf auf 15,8% (das „normale“ Risiko bei Geburt der Kinder berechneten die Forscher mit etwa 2,2%). Auch die Gefahr, eine psychiatrische Erkrankung zu entwickeln, stieg mit Anzahl der Fieberkrämpfe. Nach drei durchgemachten Fieberkrämpfen lag es bei knapp 30% (Bevölkerungsrisiko zum Zeitpunkt der Geburt etwa 17%).

Gut auf Epilepsiezeichen achten

Die Ergebnisse zeigen: wiederholte Fieberkrämpfe haben offenbar doch Auswirkungen auf das kindliche Gehirn und erhöhen die Gefahr, eine Epilepsie oder psychiatrische Erkrankung zu entwickeln. Um diese Erkrankungen möglichst frühzeitig erkennen und behandeln zu können, raten die Forscher vor allem bei Kindern, die mehrere Fieberkrämpfen erlebt haben, auf entsprechende Symptome wie kurze Bewusstseinspausen, Nesteln oder Verhaltensauffälligkeiten zu achten.

Quelle: Springer Medizin

Alkoholismus: Hilfsangebote nutzen

05:36, 03.12.2019

Song_about_summer/Shutterstock.com

Alkohol ist aus unserer Gesellschaft kaum wegzudenken. Andererseits leiden alkoholkranke Menschen nach wie vor unter einer Stigmatisierung – weshalb Hilfsangebote häufig zu spät oder gar nicht angenommen werden.

Auf psychische und körperliche Abhängigkeitssymptome achten

Alkoholabhängigkeit wird – auch von den Betroffenen selbst – oft als selbstverschuldet oder als Folge einer Charakterschwäche betrachtet. Dr. Andreas Heinz, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, widerspricht dieser Auffassung: „Eine Sucht ist eine Krankheit, deren Korrelate im Gehirn nachgewiesen werden können.
So sind gerade die besonders ‚Trinkfesten‘ besonders gefährdet, alkoholabhängig zu werden, da ihnen ein Warnzeichen fehlt, wenn sie zu viel konsumieren – und gerade diese Trinkfestigkeit hat auch erbliche Komponenten.“Personen, die regelmäßig Alkohol konsumieren, sollten auf Anzeichen einer sich entwickelnden Abhängigkeit achten. Dazu gehören nachlassende Leistungsfähigkeit, Gereiztheit, häufiges Denken an Alkohol und mangelndes Interesse an anderweitigen Dingen. Auch körperliche Entzugserscheinungen wie Schwitzen und Zittern können sich nach einiger Zeit einstellen.

Entzugsbehandlung mit weiterführender Perspektive notwendig

Kommt es zu Abhängigkeitssymptomen und einem zunehmenden Kontrollverlust im Umgang mit Alkohol, ist in der Regel eine pharmako- und psychotherapeutisch basierte Entzugsbehandlung notwendig. Um die Erfolgswahrscheinlichkeit langfristig zu erhöhen, sollte sie immer eine weiterführende Perspektive durch Vermittlung in Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen oder spezifische Therapien beinhalten. Im Falle einer Alkoholabhängigkeit ist Abstinenz das sicherste und erstrebenswerteste Therapieziel.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt Grenzwerte

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt für gesunde Erwachsene folgende Grenzwerte: Frauen sollten nicht mehr als ein Glas (0,3 Liter), Männer nicht mehr als zwei Gläser Bier pro Tag trinken. Daneben sei es ratsam, an mindestens zwei Tagen pro Woche gar keinen Alkohol zu trinken.

Quelle: Neurologen und Psychiater im Netz



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